iControlPad: Gaming-Controller für iPhone nun verfügbar!

Es hat lange auf sich warten lassen, aber nun kann man es endlich bestellen: das iControlPad (kurz iCP), ein universeller Gaming-Controller für Smartphones. Mit dem iCP ist es möglich, Smartphones echte Tasten, Analog-Sticks und ein D-Pad zu spendieren. So verfügt der passionierte Spieler über einen Controller, der vom Layout her an einen Super Nintendo Controller erinnert und der um das gesamte Smartphone herum zusammengesteckt wird, um die Steuerung von Spielen, die über besonders viele oder unbequeme virtuelle Tasten auf dem Touchscreen gesteuert wurden, deutlich bequemer zu gestalten.

Das iCP verfügt über insgesamt 8 Tasten, 2 Analog-Sticks und 1 D-Pad, also mehr als genügend, um auch mit Spielekonsolen-Emulatoren verwendet zu werden. Es ist für eine ganze Reihe von Smartphones nutzbar. Das wurde u.a. dadurch realisiert, dass eine bestimmte Steckvorrichtung zum Einsatz kommt, womit der Controller an die Geräte gekoppelt wird, und dass der ursprünglich genutzte Dock-Connector des iPhone durch Bluetooth (kurz BT) ersetzt wurde – somit ist es für Geräte ohne BT, wie z.B. den iPod touch 1G, nicht nutzbar. Doch die Nutzung von BT statt Dock-Connector bringt auch andere Vorteile: zum Einen werden mehr Geräte unterstützt, es kann als PC-Gamepad verwendet werden – zum Anderen wird ein lästiges Umstecken erspart.

Das iCP ist hauptsächlich für iOS Geräte mit Jailbreak vorgesehen, aber es funktioniert auch als BT-Tastatur, wenn kein Jailbreak vorhanden ist. Im Grunde wird jedes Smartphone unterstützt, welches ungefähr die Maße eines iPhone hat. Eine interne 1500 mAh  Batterie ermöglicht das Aufladen des Smartphones, während man spielt (gilt wahrscheinlich nicht für iOS-Geräte). Die Firmware wird upgradebar sein, womit in Zukunft auch neue Features hinzukommen können. Die Auslieferung beginnt noch im Februar.

Bestellen kann man das iCP auf der Herstellerseite zum Preis von stolzen 54,99€. Dabei ist zu beachten, dass der Versand aus England stattfindet und es sich um Geräte der ersten Produktionslinie handelt, die vielleicht noch verbesserungswürdig sind. Die Software ist dementsprechend ebenfalls noch sehr jung, was sich aber durch Updates noch ändern wird. Die Bestell-Seite ist zudem vollkommen in Englisch.


 

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