Studie: Datenspionage durch Apps droht

Wie in vielen anderen Bereichen gilt auch bei Apps der Spruch “weniger ist mehr”, denn man weiß schließlich nur in den wenigsten Fällen, was die App im Hintergrund wirklich tut. Dass Datenschutz bei vielen Apps eine eher untergeordnete Rolle spielt, das wurde nun im Zuge einer europäischen Studie aufgedeckt. Bei dieser Studie haben diverse Universitäten aus Europa insgesamt etwa 1.400 Apps getestet, von denen rund 700 Programme durch den Datenschutz-Test gefallen sind. Und das nicht einmal wegen grober Verstöße, sondern vielmehr wegen einer gewissen Anzahl diverser kleinerer Probleme, die sich zu einem großen Datenschutz-Problem summieren.

Denn offensichtliches Zugreifen auf die Ortungsdienste des Apple iPhones oder das Adressbuch gibt es in nur sehr wenigen Ausnahmefällen, andere Details wie die Gerätenummer des iPhones beispielsweise werden dagegen viel häufiger ins Netz gesendet. Von den gesammelten Daten sollen insbesondere die Entwickler profitieren, die anhand der Daten neue Erkenntnisse für sich gewinnen können. Die Personen hinter der Studie sehen Apple in der Pflicht, künftig Probleme mit dem Datenschutz zu vermeiden, indem man sich klarer in seinen Richtlinien gegen die Datenspionage ausspricht. Ob Apple für dieses Anliegen allerdings Gehör haben wird, das steht auf einem anderen Blatt geschrieben.


 

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